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Die
Aufnahmen des Fotografen Santos, auf den
ersten Blick im Fetischbereich
angesiedelt und auch als solches
arrangiert, unterliegen bei genauerer
Betrachtung einer sehr individuellen
Herangehensweise. Die künstlerische
Handschrift zeichnet sich nämlich nicht
nur durch die Konzentration auf das
Sujet aus, sondern ist erweitert um das
subjektive Element der psychologischen
Neugier. Der Künstler, der bei den
Aufnahmen ganz bewußt auf technische
Finessen verzichtet, nähert sich seinen
Modellen auf ganz intuitive und sowohl
von der Stimmung des Augenblicks, als
auch vom Interesse am eigentlichen Wesen
seines Modells motivierten Weise. Die
Bilder sind im eigentlichen Sinne des
Wortes Studien, in denen die Materie
untersucht und hinterfragt wird und
jedes Foto eine bestimmten Moment eines
Shootings widerspiegelt. Dadurch erst
entstehen solch spannende Arbeiten voll
künstlerischem Esprit, gestalterischer
Intelligenz und erotischem Charme...
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